Das Wohngebäude wurde an die vorher bereits bestehende Casa Vecchia angebaut und die Inschrift über dem Tor mit dem Wappen des Bischofs Johannes Hinderbach bezeugt den Bau des Palazzo im Jahr 1477.
Eine elegante Treppe mit Stufen, die abwechselnd aus rotem und weißem Stein bestehen, führt zum Puttensaal im ersten Stock des Palazzo Hinderbach, der mit einem Bilderfries aus der Renaissance geschmückt ist und fröhliche Putten mit Bannern und Füllhörnern zeigt.
Von hier, durch die alte Küche, kommt man zum Privatgemach des Bischofs. Ein in der Wandverkleidung verborgener Abort, der bei den letzten Restaurierungsarbeiten entdeckt wurde, bestätigt, dass es sich hier um ein Privatgemach handelte.
Das schwarze Kaminzimmer im zweiten Stockwerk des Palazzo Hinderbach verdankt seinen Namen einem riesigen Kamin aus schwarzem Ragoli-Marmor.
Die Wände schmückt ein Freskenfries, der im 16. Jh. von Bischof Bernhard von Cles in Auftrag gegeben wurde.