Castello del Buonconsiglio monumenti e collezioni provinciali

Holzschnitzereien

Untergebracht in den faszinierenden Räumen der Privatwohnung des Fürstbischofs aus dem XVI. Jahrhundert, stellt diese kostbare Sammlung das unersetzliche Zeugnis einer Kunst dar, die im Alpenraum ihre Einzigartigkeit und Meisterschaft erreicht hat.

Künstler unterschiedlicher Herkunft lassen jeweils die Anregungen des Nordens oder die Einflüsse der Lombardei und Venetiens erkennen, und deuten so die beiden Seelen, die seit jeher in diesem geographischen Gebiet an der Grenze zwischen Italien und dem Reich vereint leben.

Die Ausstellung zeigt Werke vom XIV. bis XVII. Jahrhundert und gliedert sich entlang eines Fadens, der gleichzeitig chronologisch und thematisch ist. Besonderes Augenmerk verdienen die kleinen romanischen Madonnenfiguren, die zu den ältesten Holzplastiken gehören, die es im Gebiet von Trient und Südtirol gibt; die eleganten spätgotischen „Schönen Madonnen“, die schwäbische und böhmische Einflüsse verraten; die anrührende Verkündigung des Brescianers Maffeo Olivieri; die königlichen Frauengestalten von Jorg Atz; die bezaubernden Relief-Erzählungen von Narziß von Bozen und seiner brillanten, schaffensfreudigen Schule.